Vermeldungen für Sonntag, den 24.04.2020

Gottesdienstordnung

 

Mittwoch, 29.04.2020

18:00 Rosenkranz

18:30 Wortgottesdienstfeier

 

Wort zum Sonntag

Liebe Schwestern und Brüder,
seit Wochen ist unser soziales Umfeld kleiner geworden. Viele Treffen mit Freunden,
alltägliche Kontakte und Zufallsbegegnungen fallen weg. Viele laute Orte sind leise
geworden. Es scheint noch einige Zeit so weiterzugehen, trotz vorsichtiger Lockerungen.
Und das schlägt sich zumindest bei mir auch etwas auf die Sprache nieder. Die Sätze zu
Hause werden sich immer ähnlicher, man erlebt ja im Haus fast dasselbe. An der einen oder
andere Stelle setzen die Stimmbänder sogar Rost an.


Und was ist im Gespräch mit Gott? Es kann durch die Vereinzelung positiv beeinflusst
werden, sozusagen im „Klostereffekt“. Vielleicht haben Sie das persönliche Gebet in den
letzten Wochen neu gelernt. „Wer glaubt, ist nie allein“, hat Papst Benedikt XVI. einmal
gesagt. Ich hoffe Sie haben dies teilweise erfahren können.


Aber vielleicht hat der Ausfall der „normalen“ Gebetsanlässe der Sonntagsmessen und
damit die Unmöglichkeit gewohnten gemeinsamen Sprechens Sie im wahrsten Sinne des
Wortes sprachlos gemacht, Gott gegenüber. Lassen Sie mich dazu eine Geschichte
erzählen:

 

Folgendes soll sich in den weiten Feldern Russlands zugetragen haben: Ein alter Bauer
war sehr fromm. Jeden Tag verrichtete er alle Gebete, die in seinem Gebetbuch standen.
Er begann morgens mit der einen Hälfte und sprach die zweite Hälfte nach der Arbeit
noch direkt auf dem Feld. So ging es viele Jahre. Eines Abends jedoch merkte er voll
Schrecken, dass er sein Gebetbuch am Morgen zu Hause hatte liegen lassen. Er stand auf
dem Feld, wollte beten, hatte aber keinen Text zur Hand! Und da er sehr aufgeregt und
nie gut im Merken gewesen war, fiel ihm gerade auch keine einzige Zeile ein. So neigte er
traurig seinen Kopf und sprach:


„Gott im Himmel. Du weißt ich bin nur ein armer Bauer. Ich bin nicht gut mit Worten
und kann dir deshalb keine schönen Zeilen schenken. Auch weiß ich nicht, was ich sonst
sagen soll. Wir machen es so: Ich sage dir jetzt fünfmal hintereinander das Alphabet auf,
und du in deiner Weisheit suchst dir daraus die passenden Buchstaben und bildest dir die
Sätze, die du hören willst.“

 

An diesem Abend sprach Gott zu seinen Engeln im Himmel: „Dies ist das schönste Gebet,
das ich heute gehört habe!“

 

In diesem Sinne hoffen wir weiter gemeinsam, wenn auch jeder bei sich.
Und damit wir nicht ganz versauern, setze ich gern das Osterlachen fort:


Josef von Arimathäa kommt nach Hause und erzählt, dass Jesu Leichnam in das Felsengrab
der Familie gelegt wurde. Seine Frau schimpft ungehalten: „Das war doch für uns
bestimmt! Von wo sollen wir denn nun am Jüngsten Tag auferstehen?“ Josef beruhigt sie:
„Ach liebe Frau, es ist doch nur für drei Tage!“


Zum Tagesevangelium vom 26. April:
Nach seiner Auferstehung hat Jesus noch etwas Zeit, bevor er den Erscheinungstermin am
See von Tiberias hat. Er wandert so durch das Tal des Jordan. Da trifft er einen alten Mann,
der bitterlich weint. Jesus fragt ihn nach seinem Kummer. „Ach!“, jammert der Alte, „ich
habe meinen Sohn verloren. Er war mein einziger! Und so besonders. Man erkennt ihn an
den Löchern in Händen und Füßen.“ Jesus ist verwundert und fragt vorsichtig: „Vater, bist
du es?“ Da fällt ihm der alte Mann um den Hals und ruft voll Freude: „Mein Pinocchio!“


Eine Beichte:
Der Pönitent: „Ich habe viel getrunken, aber auch viel gebetet. Das gleicht sich aus.
Ich habe viel geflucht, aber auch viele Spenden gegeben. Das gleicht sich aus.
Ich habe viele böse Gedanken gehabt, aber auch viele Messen besucht. Das gleicht sich
aus.“
Darauf der Beichtvater: „Gott hat Sie geschaffen, der Teufel wird Sie holen, das gleicht sich
aus!“


Drei katholische Kinder geben voreinander an.
Erstes Kind: „Mein Onkel ist Bischof und wenn er zu Besuch kommt sagen die Leute:
„Hochwürden, wir grüßen Sie!“
Zweites Kind: „Mein Onkel ist Kardinal und wenn er zu Besuch kommt sagen die Leute:
„Verehrte Exzellenz, seien Sie uns willkommen!“
„Das ist gar nichts!“, sagt das dritte Kind, „Wenn meine alte Tante zu Besuch kommt sagen
alle „Herr im Himmel, erbarme dich unser!“


Die Kurie macht mit allen Präfekten, Kardinälen, Monsignores und Privatsekretären eine
Bootsfahrt auf dem Albaner See. Das Boot kentert und geht unter. Wer wird gerettet?
Antwort: Die Kirche.

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