An die Gemeinde Dezember 2013

Die großen Unbekannten

  Liebe Gemeinde, Weihnachten naht. Die Erwartung steigert sich von Tag zu Tag. Die letzten sieben Tage vor dem großen Fest geben der Liturgie die Gelegenheit, verdichtet auszudrücken, wer da eigentlich erwartet wird. Sieben besondere Gesänge fassen zusammen, was die Hl. Schrift über den Messias sagt. Alle beginnen mit dem großen „O“ und haben daher ihren Namen: O-Antiphonen. Das O ist der Laut des Staunens. Es will aufmerksam machen und den Blick nach innen lenken. Es beschreibt eine sehnsüchtige Erwartung und zugleich die gläubige Gewissheit, dass dieses hoffnungsvolle Warten nicht enttäuscht wird. Die O-Antiphonen sind eine Collage alttestamentlicher Christusbilder für die letzten Tage des Advents und eine Glaubensschule:  
  • O Sapientia, Weisheit, komm und lehre uns den Weg der Klugheit und Einsicht.
  • O Adonai, großer Gott, im brennenden Dornbusch erschienen, komm und erlöse uns mit ausgestrecktem Arm.
  • O Radix Jesse, Wurzel Jesse, Zeichen für diese Welt, komm und befreie uns ohne Zögern.
  • O Claris David, Schlüssel Davids, komm und befreie uns aus Dunkelheit und Todesschatten.
  • O Oriens, Aufgang, Komm und erleuchte uns in Finsternis und Todesschatten.
  • O Rex gentium, König der Völker, komm und erlöse den Menschen.
  • Emmanuel, Herr, unser Gott, Sehnsucht der Welt, komm uns zu erlösen.
    Mit Frau Thielemann und Herrn Pfarrer Birkner wünsche ich Frohe Weihnachten       Ihr Pfarrer Peter Opitz
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